Happy Halloween!

Zylonen-Kürbis

via evilmadscientist.com

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1:3? 1:3!

Ich weiß nicht, ob’s bei Oddset die Möglichkeit gibt, eine Kombiwette auf Ergebnisse von Teams aus der gleichen Region zu machen. Dieses Wochenende hätt’s sich rentiert, denn so ziemlich alles, was in Nürnberg und Umgebung in den letzten drei Tagen höherklassig spielte, verlor 1:3. Den Anfang machten am Freitag die Greuther Fürther in der Fussi-Liga 2 gegen Borussia Mönchengladbach, dicht gefolgt von den Ice Tigers, die in einem müden Spiel den Hamburger Kühlschränken mit dem gleichen Resultat (und mit Recht) unterlagen. Ohne sichtbaren Willen, die drei verletzungsbedingten Ausfälle (Barta, Keller, Fical) zu ersetzen, ergab man sich, auch begünstigt dadurch, dass Dimitri Kotschnew im Tigers-Gehäuse sicher nicht seinen Gala-Tag hatte, recht widerstandslos nicht überragenden, aber zumindest defensiv sicheren Freezers. Nachdem am Samstag dann der ruhmreiche Glubb bei den Wölfen (mit 1:3) unterlag, reisten die Tigers ebenfalls nach VW-Town und zogen gegen die dort ansässigen Grizzly Adams, DEL-Aufsteiger, mit, ratensemal, 1:3 den Kürzeren. Die mitgereisten Fans bezeugen eine weitere verdiente Niederlage. Gehen die Tigers konditionell schon auf dem Zahnfleisch? Die anderen Teams haben das gleiche harte Programm. Was ist mit Ahren Spylo? Spielt er, wie manche behaupten, schon seit Wochen mit einer Verletzung oder bestraft Coach Laporte die egoistische Spielweise des Deutsch-Kanadiers mit der Verbannung in die vierte Angriffsreihe (an die Seite von Verteidiger, Sturm-Notnagel und Form-Sorgenkind David Cespiva)? Man weiß es nicht – genauso, wie man nicht weiß, wann und überhaupt OB Nationalverteidiger Stefan Schauer nach seiner rätselhaften Erkrankung wieder ins Training einsteigen wird. Oder warum Rich Brennan noch das ganze Jahr über durchgeschleift werden muss – seine bekannte Defensivschwäche gleicht der Verteidiger nun nicht mal mehr mit seinem Schlagschuss aus.

In der Gewissheit, wenigstens hier kein 1:3 als Ergebnis zu bekommen, bewegte sich der Ninja dann gestern nachmittag zu den Dimplex Falken (ehemals Sellbytel Baskets) zum Pro-A-Spiel gegen Mitabsteiger BG Karlsruhe. Eigentlich stehe ich der „Fusion“ (bzw. dem Aufschnupfen durch) mit den Brose Baskets sehr kritisch gegenüber (man hat die Eigenständigkeit zugunsten des Daseins als eigentlich nicht mal zweitligakonkurrenzfähiges Farmteam aufgegeben, dem man die Spieler nach Belieben nach „oben“ wegholen kann), aber mit Michael Lake und Robert Dühring sind ja wenigstens zwei Spieler aus dem Erstliga-Kader gehalten worden. Der Laker gab nach Mittelhandbruch in der Vorbereitung nun sein Saisondebüt, Grund genug, mal vorbeizuschauen. Gut 800 Zuschauer gaben der Partie im BBZ ein stimmungsvolles Ambiente und das Spiel selbst entwickelte sich zu einem echten Thriller. Trotz des Ausfalls des etatmäßigen Aufbauspielers Hauer (die Nachwuchstalente Brütting und Doreth teilten sich den Spielmacherposten) entwickelte sich ein enges Spiel, in dem kein Team weiter als sieben Punkte wegziehen konnte. Spielentscheidend für den am Ende knappen Sieg der Gäste waren einige individuelle Fehler der Falken zur Unzeit sowie die Tatsache, dass man Taletovic (den die Nürnberger gut kennen – letztes Jahr hat man ihn noch vom Hof gejagt, weil er als Ergänzungsspieler von der Bank untauglich war) und seine Würfe von Außen nie unter Kontrolle brachte (26 Punkte, Topscorer der Partie). Im Falke-Dreß überzeugten der unermüdliche Dühring mit 17 Punkten, Brütting (mit einigen sehenswerten Dreiern), Dominik Schneider und mit Abstrichen die Amis Dill und Lake (dem man aber die mangelnde Spielpraxis deutlich anmerkte).  Was aber durchkam – hier spielt ein begeisterungsfähiges und begeisterndes Team, keine Truppe wie das letztjährige BBL-Team, das durch zwei Schiri-Entscheidungen und einen kurzen Lauf des Gegners zum Auseinanderfallen gebracht wird. Mehr als der Pro-A-Klassenerhalt kann mit dem kleinen Kader (und der unverhohlenen „Drohung“, das alles, was einigermaßen spielen kann, von Brose in BBL und Euroleague verheizt wird) nicht als Saisonziel ausgegeben werden, aber da von den fünf Niederlagen (in sechs Spielen) bislang nur eine Klatsche dabei war, besteht durchaus Hoffnung. Es muss aber auch demnächst mal wieder ein Erfolgserlebnis her.

Additional Bonus Content:

Ein Verweis auf mein neuestes Badmovies-Review – Nemesis 3 und der Ninjette neues Blog über unseren zukünftigen bellenden (hoffentlich nicht so laut…) Mitbewohner: Dawa Draven.

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Tigers 3 – Scorpions 2

Die Neuauflage des Viertelfinalkrimis der vergangenen DEL-Saison fand zwar weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt (gerade mal 3400 offiziell gemeldete Zuschauer, aber wenn’s denn 3000 waren, mögen’s viel gewesen sein), aber ein interessantes Spiel war’s dann doch.  Die Zach-Truppe ging schnell in Führung (nach knapp 80 Sekunden) und profitierte davon, dass die einheimischen Sinupreten nicht wirklich anwesend waren, versäumten es aber, was durchaus möglich gewesen wäre, eine höhere Führung als das 0:2 in die erste Drittelpause zu nehmen. Auch im Mittelabschnitt bleiben die Gastgeber zunächst pomadig, körperlich wenig präsent und spielerisch konzeptionslos – mangelnde Kondition aufgrund des Marathon-Programms können nur eingeschränkt als Entschuldigung herangezogen werden, weil’s den Hannoveranern auch nicht sonderlich besser ging, spielplantechnisch), bis sich ausgerechnet Aleksander Polaczek ein Herz fasste und mit zwei sehenswerten Treffern egalisierte und den Spielverlauf ein wenig auf den Kopf stellte. Ein Powerplay zu Beginn des Schlussdrittels nutzte dann Scott King, der den durch den Polaczek-Doppelschlag angeknockten Scorpions den Todesstoß versetzte. Zwar mühten sich die Zach-Jungs redlich, scheiterten aber am gut aufgelegten Kotschnew im Tigers-Gehäuse ebenso wie an der Taktik, den eigenen Keeper erst zwanzig Sekunden vor Schluss vom Eis zu nehmen (und dann sogar zu vergessen, mit einem zusätzlichen Feldspieler aufzufüllen. Hihi).

Wermutstropfen war die Leistenverletzung von Petr Fical, aber wenigstens Christian Laflamme, der wegen einer Rückenverletzung pausierte, wird am Freitag gegen die Kühlschränke wieder mit von der Partie sein…

Kultig übrigens der erste Auftritt von Andi Lindner (normalerweise die „Radiostimme“ der Tigers) als Stadionsprecher… wenn der Junge mal Übung bekommt, bekommt Udo Scholz ernste Konkurrenz als liebens- und/oder hassenswertester Stadionsprecher der Liga…

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Jawoll! MP3-Player verbieten!

Die Gefährdung im Straßenverkehr ist nicht tolerabel! Da stürzen sich Leute, weil sie einen Knopf im Ohr haben, vor U-Bahnen und gehen tot! Schande! Und warum bei MP3-Playern aufhören? Gehörlose brauchen nicht mal MP3-Player, um den Straßenverkehr nicht zu hören! Einsperren, die Bande! Von Blinden gar nicht zu reden…

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Okay. Die Terroristen haben gewonnen.

Zumindest, was die PR angeht… denn wenn das das beste ist, was als Logo für den Anti-Terror-Kampf (sicher mit Millionenbudget) zu gebrauchen ist, dann gute Nacht, du mein Abendland…

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Ich bin ja kein Fußball-Fan…

… aber Hans-Meyer-Fan und diesesInterview macht ziemlich deutlich, warum.

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Ich, der Gratis-Slogan-Erfinder

Nachdem ich gerade den Briefbogen einer Spedition erblickt habe, kommt mir sofort die Idee für einen griffigen, einprägsamen und unikaten Slogan. Ich stifte ihn hiermit öffentlich der betreffenden Firma:

„Wenn’s ankommt, war’s Zufall!“

Jetzt dürft Ihr raten, die die Spedition heißt 😉

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