Archiv der Kategorie: Allgemein

Zzzzz… hrrrch… huch? War was?

*vorsichtig-unter-der-Decke-hervorlug*

 

Puuh… keiner mehr da.

Dann kann man ja zukünftig wieder unter Ausschluss der Öffentlichkeit vom Leder ziehen.

Nachdem ich mein WP-Passwort wieder gefunden habe, werde ich every now and then mal wieder bloggen. Erwartet keine täglichen Updates (heck, wie ich mich kenne, wäre *monatlich* noch übertrieben), aber ich bin guten Willens.

Öfter und kürzer gibt’s Statusmeldungen meinerseits bei Twitter:
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Headbangboing

Soderla, nun habe ich es also, das neue J.B.O.-Album.

Nach der letzten EP „Rock Muzik“ hatte ich die Hoffnung, dass die Erlanger Saufköppe und Funmetaller wieder auf den rechten Weg zurückfinden, von dem sie mit „United States of Blöedsinn“ leider abgewichen waren. Nach zweimaligem Durchhören von „Headbangboing“ komme ich zum Schluss – okay, man ist weiter auf dem Weg, aber noch nicht wieder angekommen…

Erfreut hat mich schon mal, dass sich Coverversionen und eigene Songs die Waage halten – jeweils fünf werden geboten. Bei den Covern finden sich mit „Osama“ („Rosanna“ von Toto) und „Musiker“ („Moviestar“) von Harpo zwei echte Volltreffer (auch wenn die True-Mettl-Fraktion wieder schimpfen wird, dass der Kram viel zu soft ist) – „Headbangboing“ („King of the Bongo“ von Manu Chao) und „Raining Blood“ („It’s raining men“ von den Weather Girls) sind leider etwas nichtssagend (und beim letzteren Titel beschränkt sich die Band auf das Austauschen der Vokabel „men“ durch „blood“ und Herunterprügeln des Songs im Slayer-Style), „Oaaargh!“ („Nur ein Wort“ von Wir sind Helden) ist zumindest ganz witzig. Die eigenen Songs sind leider etwas schwächlich – „Mehr Stoff“ scheint in groovigeren Rammstein-Gefilden zu wildern und hat keinen brauchbaren Chorus, „Acht“ hat irgendwie keinen Punkt, „Promibeat 800“ ist zumindest hysterisch schwachsinnig (und so ’ne Art legitime Fortsetzung vom „vokuhilischen Pendel“), „Bejonze“ bringt immerhin die Neuerung von weiblichem Gesang, aber „Misanthropoly“ ist zumindest ein Volltreffer, der zwar auch nicht Meddl ist, aber zumindest textlich das, was man von J.B.O. im besten Falle gewohnt ist, so ’ne Art umgekehrter „Guter Tag zum Sterben“. Dazu gibt’s wieder ein paar Skits und Gags (wobei mir „Frühstück“ am besten gefällt) und das Gag-Madley „Wir ham’s geschafft“ (in dem die „Metal-Schlümpfe“ diverse Songs covern… so wird z.B. Manowars „Pleasure Slave“ zu „Women, be my schlumpf!“) ist schön deppert lustig.

Insgesamt fehlt mir vielleicht die große Mitgröhl-Abgeh-Nummer für Live-Konzerte, aber zumindest hat man sich musikalisch davon verabschiedet, auf Teufel komm raus HART zu sein, wo’s doch eigentlich auf den Fun ankommt. Ich würde das Album erst mal auf einem Level mit der „Rosa Armee Fraktion“ ansiedeln und damit doch deutlich über der „United States“. Jetzt muss ich nur noch ein Ticket für die Weihnachtsshow im E-Werk abkriegen…

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Übrigens, nicht wundern…

… sollte sich das Aussehen dieses Blogs noch ein paar Mal ändern. Der Ninjageschmackslegasteniker unter den Bloggern wird wahrscheinlich noch drölfzig Mal die Themes durchschalten…

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Der Ninja zieht um…

… bzw. ist umgezogen. Wenn alle Welt zur WordPress wechselt, kann ich das auch. Bätsch.

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