Mal verliert man…

… mal gewinnen die Anderen, werden sich die sellbytel Baskets denken. Im Heimspiel gegen die Paderborn Baskets gab’s nämlich einmal mehr gar nichts zu holen. Nach dem hoffnungsvoll stimmenden Auftritt in Köln gab’s bei der 66:100-Heimpleite wieder böse auf die Mütze.

Wie fast üblich verlor man das Spiel praktisch schon im ersten Viertel – von Anfang an (nach dem 2:2) lief man einem Rückstand hinterher, der sich schon nach knapp 9 Minuten auf stolze fünfzehn Zähler belief. Mit 15:29 ging’s ins erste Break, doch Anfang des zweiten Drittels trauten die (wenigen) treuen Zuschauer (den Fanclub vergrätzte man noch vier Stunden vor Spielbeginn durch Auflösung des Fanblocks aus Kostengründen… die Penunze, um die Zusatztribüne aufzustellen, spart man sich in Zukunft lieber) ihren Augen nicht. Mit einem Wahnsinns-Lauf, der zu seltenen Begeisterungsstürmen in der Arena führte, erkämpften sich die Falken den 31:31-Ausgleich, um aber postwendend, als die Gäste bemerkten, dass sie einer Blamage dann doch lieber aus dem Weg gehen wollten, wieder vorgeführt zu werden. Bis zur Halbzeitsirene führten die Paderborner dann wieder mit 38:50 und in Halbzeit Zwo ging dann wieder gar nix mehr. Unnötige Turnover, miserable Wurfauswahl und eine deprimierende Quote aus dem Feld machten die zweite Hälfte zum reinen Schaulaufen für die Gäste, die Sekunden vor Schluss durch einen ihrer Ergänzungsspieler die 100 vollmachten…

Top-Scorer auf Seiten der Gastgeber waren der noch verhältnismäßig gut aufgelegte DeMichael und Giolekas mit je 16 Zählern, der bemühte, aber stellenweise unglücklich agierende Lake kam auf 11 Punkte. Ersatz-Center Robi Döhring (mehr Spielzeit als der ebenfalls glücklose Rouse) konnte an seine Köln-Leistung nicht anknüpfen und kam erst in der Schlussphase, als es die Paderborner mit der Defense, wohl auch durch die grottigen Würfe der Heimmannschaft angeregt, nicht mehr so genau namen, auf 7 Zähler. Ein Totalausfall einmal mehr Justin Griffin (2 Punkte. Wie der in Köln auf 19 kam, ist ein Mysterium). Bei den Gästen kam der Topscorer Golson (20) von der Bank (auch das ein Zeichen). Shaun Walker, dem das Erbe des nach Slowenien abgewanderten Dwayne Lee zugefallen ist, hatte starke fünf Minuten im zweiten Viertel…

Der Nürnberger Sport- und Nicht-Fußball-Fan zieht sich dann halt an den Ice Tigers hoch, die dank des „Jahrhunderttors“ von Jame Pollock (er überwand Hannover-Keeper Jung mit einem Schuss aus dem eigenen Verteidigungsdrittel in Unterzahl) die Play-off-Serie gegen die Scorpions am Freitag ausglichen und heute Nachmittag in Spiel 5 die Serie endgültig drehen können. Wir werden berichten 🙂

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